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SozialesLaufend2024

Psychologisches Betreuungsangebot am Zabergäugymnasium Brackenheim

Angesichts der wachsenden psychosozialen Herausforderungen wie Panikattacken, Depressionen, Ritzen / selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen oder Suizidalität, denen junge Menschen heute gegenüberstehen, legt das Zabergäugymnasium besonderen Wert darauf, ihre Schüler in Fragen der mentalen Gesundheit zu sensibilisieren, zu stärken und sie so in ihrer emotionalen Entwicklung zu unterstützen.

Seit April 2025 gibt es am Zabergäugymnasium in Brackenheim eine wöchentliche psychologische Sprechstunde direkt an der Schule – ermöglicht durch die Walter Amos Stiftung, die den Stellenanteil von 40 % (aufgestockt von 20 % seit Juli 2026) trägt. Umgesetzt wird das Angebot von einer Fachkraft der Psychologischen Beratungsstelle des Kreisdiakonieverbands Heilbronn in Abstimmung mit Schulleitung, Lehrerkollegium und Stadt Brackenheim.

Der Jahresbericht für den Zeitraum April 2025 bis März 2026 wertet das erste Berichtsjahr aus: 34 direkte Beratungsfälle mit 145 Gesprächseinheiten mit Schülerinnen und Schülern, 31 mit Eltern und 22 mit Lehrkräften; hinzu kommen 30 Kooperationsgespräche, vor allem mit Schulsozialarbeit und Beratungslehrkraft. Der übliche Kennwert von etwa 20 Fällen pro 20 % Stellenanteil wurde damit deutlich übertroffen; sechs Schülerinnen und Schüler warten derzeit auf einen Termin.

Das Angebot wird eigeninitiativ genutzt, insbesondere von der Mittel- und Oberstufe. Nach Rückmeldungen wären viele der erreichten jungen Menschen ohne den Zugang vor Ort nicht ins Helfersystem gekommen – frühzeitige Hilfe verhindert so Chronifizierung. Für das Kollegium stehen anonyme Fallbesprechungen bereit, die Lehrkräfte entlasten und den Blick auf mentale Gesundheit schärfen.

Als ersten Präventionsschritt wurde der „Handlungsleitfaden Schulabsentismus“ gemeinsam mit der Schule an die Bedarfe vor Ort angepasst. 

Weitere Informationen:
Jahresbericht April 2025 – März 2026 (PDF)

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